Ziel der Fortbildung war es, die Besonderheiten bei Einsätzen in absturzgefährdeten Bereichen kennen und beurteilen zu können sowie die Grundtechniken der Absturzsicherung selbständig und fachlich richtig anwenden zu können.

Die Feuerwehren Elliehausen und Herberhausen wurden, als erste in der Stadt Göttingen, zusätzlich mit dem Gerätesatz „Absturzsicherung“  auf ihren Löschgruppenfahrzeugen ( LF 10/6) ausgestattet.

Vielen Arbeiten der Feuerwehr müssen in Bereichen durchgeführt werden, in denen die Einsatzkräfte sich einem Absturzrisiko aussetzen. Um dieses Risiko so klein wie möglich zu halten, wurden mit dem neuen Gerät trainiert, Personen durch geeignete Schutzausrüstung so zu sichern,

  • dass ein Absturz durch Rückhalten ausgeschlossen wird,
  • dass ein Sturzrisiko durch Halten minimiert wird und dass nach einem Sturz mit freiem Fall aufgefangen wird.

Der Gerätesatz „Absturzsicherung“ setzt sich u.a. aus Auffanggurt, 60 Meter Kernmantel-Dynamikseil, Bandschlingen, Schraubkarabinern  und HMS-Karabinern zusammen (Einzelheiten können der DIN 14800-16 entnommen werden).

Nachdem die theoretischen Grundlagen erarbeitet waren, stand Knotenkunde auf dem Stundenplan.

 Mit wachsender Begeisterung wurden Achterknoten, Spierenstiche, Mastwürfe sowie Halbmastwürfe gestochen und gelegt.

 

Dann war es endlich soweit, die Praxis war an der Reihe. Bepackt mit Materialsäcken und jeder Menge guter Laune ging es in die Lokhalle Göttingen.

Hier mussten verschiedene Stationen absolviert werden die sich in Retten, Selbstretten, Anschlagpunkte, Rettung nach Sturz ins Seil usw. aufteilten.

 Das der Spaß nicht zu kurz kam, wird wohl keinen überraschen. Allen Teilnehmern unvergesslich bleibt wohl die Biene Maja, die mit ihren „Rundflügen“ für allgemeine Heiterkeit sorgte.

Am Ende konnte jeder auf ein mehr als interessantes Seminar zurückblicken für dessen Organisation und Durchführung wir uns ganz herzlich bedanken. 

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