In immer wiederkehrenden Trainingssequenzen wurde an den Zeittakten gefeilt und der Übungsablauf optimiert. Eine letzte Generalprobe bei den Kreiswettbewerben unter den Augen externer Wertungsrichter machte uns Mut und bestätigte unsere Zielsetzung die besagte, mehr als 400 Punkten zu erreichen.
So machten sich am Samstag die Wettbewerbsgruppe mit dem Betreuerstab und einigen Fans auf den Weg in die Lüneburger Heide. Nach knapp dreistündiger Fahrt trafen wir in Hermannsburg ein und bezogen zunächst unsere Zimmer. Im Anschluss daran stand eine Kutschfahrt durch die Heide auf dem Programm.
Dank unseres erfahrenen Kutschers konnte wir einzelne Stellen besichtigen die beim großen Heidebrand 1976 von Mitgliedern der Feuerwehr Herberhausen gelöscht wurden.
Beim Anschließenden Abendessen wurde vom Betreuerstab mit Argusaugen über die Gruppe gewacht und dafür Sorge getragen, dass alle ausreichend Schlaf bekamen und nicht zu viele geistige Getränke konsumiert wurden.
Der Wettbewerbstag begann mit einem kräftigen Regenschauer, der unsere Laune spontan in den Keller sinken ließ. Da die Bahnen auf einem Rasenplatz des örtlichen Reit- und Fahrvereins waren, trug der Regen zusammen mit dem Wasser aus den Schläuchen nicht unbedingt dazu bei, uns einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Dann sollte es endlich losgehen. Weitere Fans hatten die Strapazen der langen Autofahrt auf sich genommen und so wuchs die Abordnung aus Herberhausen auf über 20 Personen an. Die Auslosung der einzelnen Positionen verlief unfallfrei und so ging es im Anschluss auf die Wettbewerbsbahn.
Nun nahm das Unglück seinen Lauf, die Gruppe bewegte sich wie in Zeitlupe auf der Bahn, was sich natürlich in den Sekunden bei den Zeittakten bemerkbar machte. Als wäre dies nicht schon Strafe genug, verabschiedete sich auch noch der B-Schlauch beim 3. Zeittakt vom Strahlrohr, mit der Folge, dass am Ende 50 Sekunden bis zum Fallen des Ziels vergangen waren.
Wer nun dachte das war alles… 20 Fehlerpunkte da unsere Auslegung, wo sich der Verteilerbereich befindet, zu großzügig war und als krönender Abschluss noch zwei Fehlerpunkte für das Überschreiten der Gesamtzeit.
Das die Stimmung nach der Übung nicht die überschäumte, kann wohl jeder nachvollziehen.
Nachdem der erste Ärger über diese schlechte Tagesleistung verflogen war, begann schon die Analyse und das Identifizieren von Verbesserungspotential für zukünftige Wettbewerbe.
Bis in die späten Abendstunden wurde die Übung noch nachbereitet und wird auch noch einige Zeit Stoff für angeregte Diskussionen liefern.






































