Die Wettkampfbahn zeigte schon zu Beginn ihre Tücken, so dass wir froh waren am Ende unserer Übung die Gesamtzeit gehalten zu haben und keine Fehler einfingen. Die Zeittakte waren im anvisierten Bereich, einzig beim Schlauchtrupp gab es ein „Hängerchen“.
Nun hieß es die 2. Gruppe ins Ziel zu bringen, schnell wurden die Schläuche neu gerollt, die Leinen gestopft und mancher kluge Ratschlag erteilt. Schon nahmen wir wieder Anlauf und wollten erneut auf die Wettbewerbsbahn doch der Rasenplatz war nach sechs Übungen bereits so aufgeweicht, dass sich die Fahrzeuge vor uns festfuhren und Abgeschleppt werden mussten. Nach über zwei Stunden hatte man das Problem gelöst indem der Rasenplatz mit Schotter und Erde aufgefüllt worden war. Jetzt konnte auch unsere Gruppe starten und legte eine gute Übung auf den schlechten Parkour hin. Null Fehler, akzeptable Zeittakte (auch hier hatte allerdings der Schlauchtrupp ein „Hängerchen“) und eine leichte Zeitüberschreitung von drei Sekunden standen am Ende auf dem Wertungsbogen.
Das sich die Siegerehrung aufgrund der geschilderten Ereignisse verzögerte, wird niemanden überrascht haben. Natürlich wurde auch wieder im Vorfeld von uns gerechnet und es war klar, dass es wie immer sehr knapp werden würde. Hatten wir vor zwei Jahren in Salzgitter noch 395,90 Punkte, standen nun nur 393,71 bzw. 371,82 auf unserem Konto. Das entscheidende Quäntchen Glück, was uns vor zwei Jahren auf den dritten Platz brachte war leider verbraucht und wir belegten den 8. bzw. 11. Platz in unserer Wertungsgruppe.
Besonders ärgerlich war die Tatsache, dass dadurch der Platz der zur Teilnahme am Landesentscheid berechtigt knapp verfehlt wurde.
Ein Satz sei noch dem Veranstalter und dem Veranstaltungsgelände gewidmet. „Das war glatt sechs, was ihr da abgeliefert habt!“
Der Landesvorentscheid 2010 führte uns am 19. September nach Duderstadt. Aufgrund der geringen Entfernung waren wir laut Starterliste um 7:30 Uhr mit der 1. Gruppe und um 8:30 Uhr mit der 2. Gruppe an der Reihe. Dies bedeutete für uns, frühzeitig den Weg ins Eichsfeld anzutreten.




































